Ludwig Pfau (1821-1894) · Briefedition


Datum: 8. 4. 1889
Adressat: Anna Spier


Stuttgart den 8. April 1889

Liebe Anna!

Was denkst Du denn, daß Du mir wieder eine ganze Kiste voll Proviant schickst? Ich hätte mich mit dem Ausdruck Deiner Freude über die Zusendung, inclusive Widmung, vollständig
begnügt ( ... )

( ... )

VJas nun die 'Gedichte' betrifft, so hab ich an Hörths ein Exemplar abgehen lassen, und da auch das Haus Stern eines besitzt, so wird es wohl nicht nötig sein, an die Redaktion
noch extra eines zu schicken. Was den Bericht darüber in der 'Frkf. Zeitg.' betrifft, so hat Stern schon früher einmal die Absicht ausgesprochen, seine Feder hiezu in Bewegung zu setzen; das ist freilich schon lange her. Aber Du könntest ihn vielleicht durch Gretl animieren lassen, denn es wäre nicht ohne Belang, wenn bald in einigen bedeutenderen Zeitungen ein paar günstige Artikel tonangebend erschienen. Ich habe mich zwar um solche Dinge nie bekümmert, aber diesmal habe ich Bonz versprochen, mich etwas umzuthun, und so will ich denn auch dem kleinen Angstmann Wort halten.

Grüße Gretl und Zinser, wenn Du ((sie)) siehst, und sei mit den Deinen herzlich gegrüßt von
                      Deinem L. P...


Quelle: Deutsches Literaturarchiv Marbach a. N.
Best.: A: Pfau - o.Nr. -
Transkription: © 1983 Dr. Reinald Ullmann


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