Ludwig Pfau (1821-1894) · Briefedition


Datum: 2. 6. 1888
Adressat: Anna Spier


Stuttgart 2. Juni 1888

Liebe Anna!

Ich will Dir wenigstens ein paar Zeilen schicken, um etwas von mir hören zu lassen. Ausführliche Nachrichten, wie ich das im Sinn hatte, kann ich Dir immer noch nicht geben, weil in der
Hallbergerei noch nichts ins reine gekommen ist, sintemal Herr Hallberger und einer der Direktoren verreist waren und erst vor 1-2 Tagen zurückgekommen sind, so daß es erst in der nächsten Woche zu einem Definitivum kommen wird. Bis dahin muß ich die Gestaltung meiner Pläne aufsparen, doch denke ich, in ca. einer Woche nach München zu gehen. Jedenfalls werde ich Dir dann Genaueres schreiben.

Für Übersendung der 'Gegenwart' danke ich Dir. Die Herren sind gnädig und schimpfen nicht zu sehr über die 'partikularistischen' Beigaben. Die 'Frankf. Ztg.' lieB noch nichts von
sich hören ( ... )

Herzliche GrüBe an Dich und die Deinen von
                                 Deinem L. P ...


Quelle: Deutsches Literaturarchiv Marbach a. N.
Best.: A: Pfau - o.Nr. -
Transkription: © 1983 Dr. Reinald Ullmann


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