Ludwig Pfau (1821-1894) · Briefedition


Datum: 26. 8. 1889
Adressat: Anna Spier


Stuttgart 26. Aug. 1889

Liebe Anna!

Also die Abmahnung hat nichts genützt, der Geburtstag hat doch gefeiert sein müssen! ( ... )

( ... ) natürlich, mein schlecht dressirtes Gedächniß hat immer die eine Schwächeanwandlung, wo die geistigen Erfolge in die materiellen übergehen; deßhalb hab ich es auch
nie zu diesem Übergang gebracht. Eine Lehrstelle an einer höheren Anstalt, das wäre der Beruf gewesen, der auch mir Freude gemacht hätte - aber meine "Freiheit, die ich meine"
war keine Schenkendorf'sche, und so ging die Sache nicht.

( ... ) Die zwei noch ausstehenden Bände würden dann später in derselben Weise nachgesandt. Die 4 erschienenen Bände kosten gebunden zusammen 23 M. In einen der ersten
werde ich den gewünschten Gruß schicken.

( . . . )

Zießer hat mir geschrieben, daß mich Dr. Papenstecher erst im Oktober brauchen kann, so verlängert sich die Wartezeit immer mehr ( ... )

Herzliche Grüße von D e i n e m
                L. P...


Quelle: Deutsches Literaturarchiv Marbach a. N.
Best.: A: Pfau - o.Nr. -
Transkription: © 1983 Dr. Reinald Ullmann


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